Was ist eine Katzenphobie?
Ängste vor Tieren sind relativ weit verbreitet. Man geht davon aus, dass etwa acht Prozent der Bevölkerung an einer Tierphobie leiden. Während die Hunde- und die Spinnenphobie sehr bekannt sind, ist kaum jemandem bewusst, dass es auch die Katzenangst gibt – obwohl sie zu den häufigsten Tierphobien zählt. Den Betroffenen ist ihre Angst meist peinlich, da Katzen nicht als besonders gefährlich gelten. Häufig lösen nicht alle Katzen Furcht aus, sondern beispielsweise nur schwarze Katzen oder Katzen mit grünen Augen.
Wie sieht eine Behandlung bei Phobius aus?
Phobius hat sich unter anderem auf die Behandlung von Katzenphobie spezialisiert. Wir erklären Ihnen die psychischen und körperlichen Vorgänge dahinter und begleiten Sie Schritt für Schritt aus den kreisenden Gedanken und Ängsten heraus. Ein Teil der Behandlung nutzt die bewährte Konfrontation mit dem angstauslösenden Reiz, bei Bedarf in einer virtuellen Umgebung, in der Sie sicher und begleitet üben können.
Im Laufe der Behandlung erfahren Sie, was Angst ist, wie sie entsteht und warum sie zu einem ständigen Begleiter wurde. Sie lernen wirksame Strategien der kognitiven Verhaltenstherapie (KVT) kennen, die speziell für Ängste geeignet ist. Sie erfordert Ihre aktive Mitarbeit und wirkt am besten, wenn sie auf Ihre Katzenphobie zugeschnitten ist und Sie die Methoden regelmäßig üben. Dazu gehören Beruhigungstechniken, geistige Strategien und Verhaltensübungen.
| Therapiestart | Kennenlernen, Exploration |
|---|---|
| Angst verstehen (1. Teil) | Wissensaufbau, Angstmodell erstellen |
| Angst kontrollieren (2. Teil) | Erlernen der Techniken zur Angstbewältigung, Entspannungsübungen |
| Angst bewältigen (3. Teil) | Exposition (auch in virtueller Realität), Strategien erproben, reale Konfrontation |
| Therapieabschluss | Abschlussgespräch und Erfolgsplanung für die Zukunft |
